Da diese Frage schon des öfteren gestellt wurde, hier noch einmal die mir bekannten Unterschiede dieser ansonsen sehr ähnlichen Varianten:
1. Wer zuerst ziehen darf in einem Spiel, wird im
Moultezim genau wie im
Backgammon entschieden. Beim
Fevga fängt in den folgenden Spielen dann
derjenige Spieler an, der das jeweils vorhergehende Spiel gewonnen hat.
2. Im
Moultezim darf man nicht mehr als 4 Punkte im eigenen Heimfeld
machen, im
Fevga muss mindestens ein Punkt frei bleiben (sprich: man
darf im Fegva im Heimfeld einen Punkt mehr machen).
3. Im
Fevga muss man, sollte der Gegner alle seine Steine auf dem
24-Punkt haben und man hat davor einen 6-Prime, diesen Prime auflösen,
damit der Gegner die Gelegenheit erhält, wieder zu ziehen.
Weiterhin fröhliches Fachsimpeln hier

Hardy

Hallo Hardy,
nach meiner Auffassung sind die Moultezim und Fevga identisch und bestimmte Details sind Vereinbarungssache, die unterschiedlich gehandhabt werden unabhängig davon, ob sich Griechen oder Türken gegenübersitzen.
In allen von Griechen geschriebenen Büchern (Maltezopoulos, Tzannes, Frantzis) heisst das Spiel "Moultezim" - und Fevga scheint nach Maltezopoulos eine Art umgangssprachliche griechische Ausdrucksweise dafür zu sein.
Die Regelunterschiede - in der Praxis sind die Regeln allerdings in Griechenland und auf den griechischen Servern sehr einheitlich - sind geringfügig und beeinflussen nur wenige Spielsituationen.
(Im Unterschied zur russischen Spielweise Nardi, bei der man z.B. mit den meisten Würfen nur jeweils einen Stein vom 24er losschicken kann, was das Spiel drastisch beeinflusst...die Griechen sagen: Wir dürfen mehr, wir spielen freier...die Russen sagen: Wir sind sehr intelligent, siehe Schach, und ziehen das schwierigere Spiel vor.)
Die Regelunterschiede betreffen den Umfang der Blockademöglichkeiten.
Stets ist es jedoch nicht erlaubt, das Startfeld 24...19 vollständig zu schliessen.
In der Regel - ausser insb. bei Tzannes/PBEM - ist weiterhin folgendes verboten:
1) Den Bereich des gegnerischen Startfelds einschl. Barpunkt, also von 23...18(!) (=12...7) zuzunageln.
2) Dem Gegner keine wenigstens theoretische Zugmöglichkeit mehr zu lassen. (Dies gilt für jeden Zeitpunkt des Spiels.)
Gruß
Andreas
vgl.
Both players play in the same direction. Each player must move his first checker until it reaches the opponents start field, before he can move any other checker. A single checker occupies a pip (blot).
Special rules:
1.) Each player must leave at any time at least one free pip in his start field (24-19) as well as on the opponent start field (12-7, presupposed the opponent has at least one checker on his start position).
2.) Each player have always to ensure that the opponent has at least a playable position. If the opponent doesn΄t have a playable position for any roll, then the player have to move those checkers, that make it possible
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