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Hardy’s Backgammon Forum
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Autor Thema: Berührt geführt  (Gelesen 303 mal)
negheonegu
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« am: 08. September 2011, 11:18:06 »

Lautet eine gute alte Schachregel. Im Backgammon darf man bekanntlich  rumprobieren.

Wie würde sich die Spielstärke verändern wenn man im BG berührt geführt, oder im Schach rumprobieren bis zum Uhr drücken einführen würde?   
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Hardy
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« Antworten #1 am: 08. September 2011, 11:36:51 »

Lautet eine gute alte Schachregel. Im Backgammon darf man bekanntlich  rumprobieren.

Wie würde sich die Spielstärke verändern wenn man im BG berührt geführt, oder im Schach rumprobieren bis zum Uhr drücken einführen würde?   

Interessante Frage. Ich versuch mal meine Gedanken zu sortieren ...

Ich glaube eher nicht, dass es für einen Schachspieler - der ja mit berührt/geführt groß geworden ist - etwas an seiner Spielstärke ändern würde, wenn er plötzlich herumprobieren könnte.

Bedeutet im Umkehrschluss, dass Backgammonspieler, die von Anfang an berührt/geführt lernen würden, keine Nachteile hätten.

M.E. wäre nur in der Lernphase ein Unterschied zu merken. Ich glaube, dass stärkere Spieler eher ohne Ausprobieren den richtigen Zug finden als schwächere Spieler, d.h. ein Spielstärkeunteschied würde anfangs zwischen den starken und schwächeren Spielern eher noch größer, wenn man sich erstmal an berührt/geführt gewöhnt hat, ist es wieder wie zuvor.


Gruß,

Hardy   
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Hardy's Backgammon Pages - was sonst?  Cool
taulajoe
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« Antworten #2 am: 08. September 2011, 11:48:18 »

wenn der gegner ständig herumprobiert sinkt meine Spielstärke -
weil ich auf GG dann nie die tatsächliche Stellung am Brett hab

hatte so eine Kopfwehpartie - aber der gegner hat sich dann zusammengerissen - weil ich kurz absichtlich nur mehr konfus herumgekurvt bin...

im schach denkt der gegner auch wenn er nicht am zug ist - da ist herumprobieren ein absoluter nogo....
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sita
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« Antworten #3 am: 08. September 2011, 11:58:57 »

Meine (relative) Spielstärke würde sich ähnlich wie die von Joe auch eher steigern. Ich nutze es nie, komme aber auch von "ernsthaften" Spielen her, bin sowas also gewohnt. Aber ich denke, eins nach dem anderen: Jetzt haben wir ja schon viel so weit, dass sie Uhren akzeptieren, irgendwann kommt dann auch noch berührt-geführt.  Teuflisch
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Vikingblood80
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« Antworten #4 am: 08. September 2011, 13:18:06 »

weil ich auf GG dann nie die tatsächliche Stellung am Brett hab

hatte so eine Kopfwehpartie - aber der gegner hat sich dann zusammengerissen - weil ich kurz absichtlich nur mehr konfus herumgekurvt bin...

im schach denkt der gegner auch wenn er nicht am zug ist - da ist herumprobieren ein absoluter nogo....

GG = GridGammon?

haste ihn mit seinen eigenen Waffen geschlagen

du denkst nicht bei BG wenn Gegner am Zug ist?  Zunge
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Turz
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« Antworten #5 am: 08. September 2011, 13:36:47 »

Zwischen "berührt-geführt" und "alles darf herumprobiert werden" gibt es die vernünftige Regel "man darf berühren, aber nicht ziehen und dann zurückziehen".

Die Diskussion ist derzeitig heiß.
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"Life is not chess but backgammon, with a throw of the dice at every turn" (Steven Pinker)
taulajoe
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« Antworten #6 am: 08. September 2011, 13:41:23 »

Bei BG ist es eher ein Meditieren über der Stellung wenn der Gegner am Zug ist - beim Schach ein Rechnen Smiley
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HH-Dirk
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« Antworten #7 am: 08. September 2011, 13:56:10 »

Ich kenne es sowohl on- als auch offline so, dass ausprobieren erlaubt, legitim und durchaus üblich ist. Wenn jemand wie Sita vom Schach her das ändern will, hätte ich damit kein Problem, gibt sicher gute Gründe dafür. Aber solange wie es erlaubt bleibt, nutze ich es auch.

Sehe es ansonsten wie Hardy, wobei die Umstellung zudem v.a. skill-unabhängig bei denjenigen länger dauern wird, die das bisher öfter in Anspruch genommen haben als bei denen, die das eh nicht machen. Irgendwie logisch  Zunge
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“I can’t see any way to lose from this posi….oh my God!” (QUOTE OF THE DAY auf BGonline.org)
negheonegu
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« Antworten #8 am: 08. September 2011, 14:01:00 »

Bei BG ist es eher ein Meditieren über der Stellung wenn der Gegner am Zug ist - beim Schach ein Rechnen Smiley

Na ja man könnte zumindest mal pips zählen wenn der Gegner nicht dauernd am Brett rumfuichtelt.
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